Wie schon länger bekannt, muss 2013 jeder Haushalt GEZ-Gebühren zahlen, mittlerweile gibt es auch ein paar mehr Details dazu:
Ab 2013 soll jeder Haushalt monatlich die gleiche Pauschale zahlen – wohl 17,98 Euro, den Höchstsatz der derzeitigen GEZ-Gebühr. Zum Beispiel auch die zwei Millionen Menschen, die nur ein Radio und keinen Fernseher haben. Und auch die, die gar nichts haben.
Der Fachverband Dehoga hat eine Beispielrechnung: Ein Gastronomiebetrieb mit 50 Beschäftigten, einem Fernseher und einem Autoradio zahlte bisher 24 Euro im Monat. Gemäß neuem Rundfunkvertrag würden jetzt monatlich vier Beiträge fällig. Das macht 89,90 Euro – ein Plus von 375 Prozent.
Höhere Rechnungen erwarten laut Degenhart auch andere: „Für jede Ferienwohnung und jede Zweitwohnung muss in Zukunft gezahlt werden.“ Früher war das nur der Fall, wenn dort ein Fernseher stand. „Diese Mehrfachbelastung ist deshalb systemwidrig, weil jeder Teilnehmer nur einmal das Rundfunkangebot nutzen kann.“ Klingt logisch: Wenn ich in der Ferienwohnung bin, kann ich zuhause nicht fernsehen. Warum doppelt zahlen?
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17€ im Monat sind nicht die Welt, aber gerade für Studenten und Geringverdiener ist das schon eine Belastung. Da heutzutage jeder PC und viele Handys Fernsehprogramme empfangen können, war die alte Regelung natürlich hinfällig. So gut wie jeder kann öffentlich rechtliches Fernsehen empfangen, die Frage ist ob er es auch macht. Im Urlaub sehen die meisten eher weniger fern und dennoch soll man über 200€ im Jahr an GEZ Gebühr für die eigene Ferienwohnung zahlen? Das scheint mir ungerechtfertigt zu sein.
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